Schon seit frühster Kindheit an hatten wir immer einen Hund, natürlich leben die inzwischen nicht mehr. Aber auch jetzt habe ich einen Hund. Dabei handelt es sich um eine Siberian Husky Hündin, die auf den Namen Aika hört. Hört ist gut, sie hört Husky Typisch nur dann wenn sie will. Huskys haben ihren eigenen Kopf.

Das ist unsere Aika als Welpe.

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Hier ein paar Eckdaten zum Siberian Husky die man so in der Art in Büchern findet:

Der Siberian Husky ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus den USA.
Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
Herkunft: Sibirien
Temperament: Kontaktfreudig, Konzentriert, Intelligent, Freundlich, Sanftmütig
Größe: Weiblich: 50–56 cm, Männlich: 54–60 cm
Farben: Weiß, Schwarz, Agouti, Piebald, Schwarz und Loh, Kupfer, Schwarz-weiß, Sattelzeichnung, Silber, Braun
Gewicht: Weiblich: 16–23 kg, Männlich: 20–27 kg

 

Wesen und Charakter

Der Siberian Husky hat sich bis heute seinen sehr ursprünglichen Charakter bewahrt, der ihn deutlich von den klassischen Familien- und Begleithunden unterscheidet. Er ist nach wie vor ein ausgeprägtes Rudeltier, das ständige Beschäftigung und Gesellschaft benötigt. Zu seinem Besitzer baut er nur dann eine enge Bindung auf, wenn dieser ihm die Aufmerksamkeit bietet, die er benötigt. Bei einer artgerechten Haltung erweist er sich als ein sehr menschenfreundlicher, unternehmungslustiger und anhänglicher Hund.

Der Siberian Husky verfügt über einen außergewöhnlich starken Bewegungsdrang und möchte täglich ausgiebig laufen. Der unbändige Tatendrang und seine Unabhängigkeit machen es schwer, einen Siberian Husky sowie seinen angeborenen Jagdinstinkt dauerhaft zu kontrollieren. Wenn er ausbruchsicher gehalten und ausreichend bewegt wird, ist der Siberian Husky dennoch ein pflegeleichter und liebevoller Hund, der auch mit Fremden gut zurechtkommt und sich jeder neuen Situation problemlos anpasst.

Mit seinem ausgeprägten Bewegungsdrang und dem starken Bedürfnis nach Zuwendung ist der Siberian Husky kein Begleithund im eigentlichen Sinne. Seine wahre Bestimmung ist nach wie vor die Teilnahme an Schlittenrennen, bei denen er sich, ebenso wie bei jeder Art von Arbeits- und Zugtätigkeit, nach Belieben austoben kann.

Als Familienhund ist der Siberian Husky nur dann geeignet, wenn ihm ein großzügiger Auslauf zur Verfügung steht und er täglich ausgiebig bewegt und beschäftigt wird. Aufgrund seiner Menschenfreundlichkeit kann der Siberian Husky nicht als Wachhund eingesetzt werden, obwohl er sich durch eine große körperliche Kraft und hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnet.

Unsere Aika ausgewachsen.

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Huskys sagt man nach, dass sie nicht alleine bleiben können. Das war bei unserem ersten Husky absolut der Fall, der hat angefangen zu jaulen und hat versucht die Türen durch zu kratzen. Als er etwas älter war konnte er egal wie rum eine Tür mit Klinke auf ging diese öffnen. Unsere Aika macht dass nicht, selbst wenn die Tür nur angelehnt ist öffnet sie diese nicht obwohl sie das sehr leicht könnte. Sie kann wunderbar alleine bleiben ohne etwas zu zerstören oder die Nachbarschaft durch lautes Jaulen zu verärgern.

Das Huskys nicht unbedingt hören trifft auch bei ihr zu, sie sind im Grunde sehr intelligent, haben aber ihren eigenen Kopf. Das Huskys immer absolutden den Drang haben zu laufen trifft auf sie nur bedingt zu. Wenn das Wetter trocken ist mag sie laufen ohne Ende. Aber wenn es regnet bleibt sie lieber im Trockenen, da kann es passieren das sie sich umdreht einhält und wieder ins Trockene geht. Hat es geregnet und draußen sind Pfützen wählt sie immer den Weg drum rum. Mit Wasser kann man sie jagen, denn das mag sie gar nicht. Unser erste Husky hat apportiert, Aika rennt dem Gegenstand hinterher aber wenn der Gegenstand zur Ruhe kommt, ist er uninteressant.

Sie verhält sich sehr sozial und kommt in der Regel mit anderen Hunden aus, obwohl Huskys eine etwas andere Kommunikation haben als "normale" Hunde. Husky typisch ist auch Aika sehr Kinderlieb, sie spielt mit Kindern und freut sich, aber wenn sie genug hat dreht sie sich um und geht weg. Das Verhalten zeigt sie auch wenn andere Hunde mit ihr spielen, auch hier geht sie wenn sie keine Lust mehr hat einfach weg. Geht der andere Hund dann hinterher und versucht sie tzu animieren und ihr geht das zu weit dann knurrt sie auch.

Wenig bringt sie aus der Ruhe, weder Gewitter noch Sylvesterknaller stören sie. Sie zeigt dabei keine Angst wie viele andere Hunde.

Was sie wohl hat, was aber nicht tragisch ist sie ist wie eine Diva. Sie hat über alles den Überblick und stolziert auch so um her.